"Opa küsst mich." Der Hilferuf der 13jährigen Malvina bleibt ungehört - beim Bruder, den Eltern, der Schwester.
Verzweiflung und der Weg aus dem geschickt gewobenen Lügengespinst des Großvaters heraus ist derartig plastisch beschrieben, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Man sieht die möglichen helfenden Personen um Malvina herum und wünscht, dass sie es schafft, nach so vielen Enttäuschungen doch noch einmal den Mut zu finden und sich anzuvertrauen.
"Du musst reden", sagt Frau Bitschek, Opas Nachbarin, die ihm Salz auf die Fußmatte streut, weil er sich für den bösen Geist entschieden hat. Frau Bitschek spricht aus, was Malvina kaum denken kann und gibt damit den Anstoß. Dank ihrer Freundin Lizzi und Klatsche, der sich auf zärtlichste Weise in sie verliebt, findet sie ihren Mut zum Widerstand.

